Der Tag der Deutschen Einheit ist für uns Pfadis schon jedes Jahr fest reserviert. Denn über das Wochenende vom 3. Okt. findet traditionell das Bundesfeuer statt. Doch dieses Jahr ist es anders, wegen der unerwartet hohen Besucherzahlen wurde das Bundesfeuer abgesagt. Doch das wollten Anti, Liv und Nin nicht auf sich sitzen lassen. Es muss ein Ersatz her. Vielleicht auf Gauebene? Und ja mit entsprechendem Hygienekonzept und Abstimmung mit den Behörden kann es stattfinden.
Die Reaktion war überwältigend: fünfzig Pfadfinder aus allen Teilen unseres Gaues meldeten sich an, sodass auf einer kleinen Wiese außerhalb von Meißen ein richtiges Gaufeuer mit ordentlich großem Feuer stattfinden konnte.
Dadurch, dass es doch ein Feuer gab, wir uns treffen durften und sich alle nach dem Sommerlager wiedersehen konnten, war die Stimmung überwältigend. Was noch hinzukam, waren sehr besondere Aufnahmen für den Gau: als Jungpfadfinder wurden Angie, Charly und Penni aufgenommen; Roland wurde als Pfadfinder aufgenommen; Anti als Knappe bestätigt und Liv als Späher. Alle Stände bis auf den des Kreuzpfadfinders, etwas ganz seltenes. Aber nicht nur deshalb war das Gaufeuer etwas ganz Besonderes.
Kategorie: Allgemein

Wie schon im vergangenen Jahr starteten unsere Sippen während der Sippenstunden am Freitag eine Müllsammelaktion in Meißen. Gemeinsam bereinigten wir die brachliegenden Flächen zwischen Busbahnhofsparkplatz und den Supermärkten. 22 Pfadfinder von fünf verschiedenen Sippen sammelten sippenweise 16 volle Müllsäcke.
So stand unsere erste Aktion als Stamm nach dem ersten Lockdown ganz unter der pfadfinderischen Tugend „Der Pfadfinder schützt die Natur!“ oder wie BP gesagt hat: „Versucht, diese Welt ein wenig besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt.“ Ein schöner Nebeneffekt von Müllsammeln, neben der Verbesserung der Lebensqualität von Tier und Mensch, dem Umweltschutz, der Öffentlichkeitswirksamkeit und und und, ist, dass man sein eigenes Verhalten einmal hinterfragt. „Was die Leute alles so wegschmeißen“ „können die, dass nicht wenigstens in den Mülleimer dort drüben werfen“ „Raucher sind solche Schweine, überall Kippenstummel“. Auch deshalb wollen wir diese Tradition nächstes Jahr fortsetzen.

Am Samstag, dem 29.Mai hat meine Sippe, die „Steinadler“ im Stamm „Paul Richter“ Meißen, einen schönen Anfängerkurs im Bereich Kanufahren gemacht. Begonnen hat er am Vormittag im Segelverein Meißen, der nur wenige Meter von der Elbe entfernt liegt. Dort mussten wir erst einmal die Boote schrubben. Mit dem Pfadi-Bus sind wir an der Elbe entlanggefahren, in Richtung Coswig und Radebeul. Wir mussten zweimal fahren, da wir nicht alle in einen Bus gepasst haben. Gepaddelt sind wir dann mit Vierer-Kanadiern, allerdings nur zu zweit pro Boot. Es gab auch Ausnahmen mit Dreier-Teams. Zuerst fuhren wir ein wenig die Elbe hinunter, wieder Richtung Meißen. Dabei gab es schon die ersten Hindernisse, wie zum Beispiel eine Fähre. Nach nicht allzu langer Zeit fuhren wir in einen toten Arm der Elbe. Dort konnten wir üben, ohne die ganze Zeit gegen die nervige Strömung ankämpfen zu müssen. Ich war mit Emil in einem Boot und wir waren eigentlich ein ziemlich gutes Team, nur fiel uns auf, dass wir verkehrt herum im Boot saßen. Wir haben einige Manöver-Übungen und anschließend eine Pause gemacht. Anschließend sind wir wieder zum Bootsverein gepaddelt. Einige sind immer mal vom Weg abgekommen und wurden dann einfach an andere Boote angehangen. Ein Boot hing ein sehr weites Stück hinterher, aber im Endeffekt kamen alle heil an, obwohl Emil und ich uns ein wenig schwergetan hatten, als die Strömung unser Boot quer gedreht hatte. Es war auch sehr windig, fast stürmisch. Da wir ein wenig Sorge hatten, wir würden irgendwie mit einem Dampfer kollidieren oder so, haben wir „Petterson und Findus“-Lieder gesungen. Angekommen, waren wir alle erschöpft, da man gegen Strömung und Sturm ankämpfen musste. Wir haben uns noch ein wenig dabei gerauft, als wir die Boote gesäubert hatten, mit dem Ergebnis klatschnass zu werden. Im Anschluss haben wir noch schön gegrillt. Es war ein cooler Ausflug und ich bin froh, dass er trotz Corona stattfinden konnte.
Paul

Bei uns können endlich wieder Sippenstunden stattfinden, natürlich unter Infektionsschutzmaßnahmen. Neben Händedesinfektion, Maximalgruppengröße und Mundmasken finden die Sippenstunden unter freiem Himmel statt. Für uns Pfadfinder eigentlich selbstverständlich.
Auch die kommenden Wochen wollen wir uns weiter treffen.
Wir alle freuen uns sehr, uns nicht mehr nur virtuell zu sehen!
Hier mal unser Hygiene- und Betreuungskonzept:
Hygiene- und Betreuungskonzept Pfadfinder Meißen

Anfang März checkte ich meine E-Mails und sah eine neue E-Mail von den Pfadfindern. Es wurde gefragt, wer Lust hätte bei einem Hilfseinsatz mitzumachen, bei dem wir für Leute der Risikogruppe in Zeiten von Covid-19 Einkäufe erledigen wollen. Nach einer Absprache mit meinen Eltern habe ich mich bei meinem Stammesführer gemeldet und mich bereit erklärt mitzumachen.
Am 30. März hatte ich meinen ersten Hilfseinsatz. Zuerst wurde ich von meinem Stammesführer eingewiesen, welche Dinge wir beachten müssen. Die Händedesinfektion war nun mein treuer Begleiter bei solchen Treffen.
Danach sind wir zu einer älteren Dame gefahren. Dort angekommen, stand sie schon draußen und hat auf uns gewartet. Sie hat mir ein Einkaufsnetz, eine Einkaufsliste und Geld gegeben. Im Kaufland habe ich alles besorgt. Dies erwies sich teilweise als eine ziemlich schwierige Aufgabe. „Welchen Frischkäse meint sie genau?“ oder „Was soll ich tun? Die Kiwis sind alle noch hart! Und wo steht denn dieses oder jenes?“ Aber im Großen und Ganzen hat es immer gut funktioniert.
Nach dem Einkauf und wieder bei der Dame angekommen habe ich ihr das Restgeld, den Kassenbon und natürlich die Einkäufe übergeben, mit Sicherheitsabstand versteht sich.
Die zwei Damen, für die ich mehrmals einkaufen war, haben sich immer sehr gefreut, wenn ich da war. Sie hatten aufgrund der Situation keine sozialen Kontakte und waren auch dankbar, wenn man sich ein bisschen mit ihnen unterhalten hat.
Für mich war dies eine schöne Erfahrung. Nicht nur den älteren Damen konnte ich damit eine Hilfe sein. Auch mich hat diese besondere Zeit geprägt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich helfen konnte.
Lea, Sippe Eichhörnchen, PRM

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Meißen,
wir wissen nicht, wie in der kommenden Zeit das öffentliche Leben weiter eingeschränkt wird, und was das für Komplikationen mit sich bringt.
Das dritte Pfadfindergesetz heißt: Der Pfadfinder hilft, wo er kann.
Deshalb wollen wir unsere Hilfe anbieten. Wir sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche, also nicht in der Risikogruppe, und wir haben Schulausfall.
Wir bieten an, Einkäufe zu tätigen: für Menschen, die zu der Risikogruppe gehören, und dadurch aus Vorsorgegründen nicht mehr das Haus verlassen dürfen.
Rufen Sie uns einfach an, schreiben Sie uns über Facebook. Wir werden versuchen, Ihnen zu helfen.
Natürlich werden wir bei unserem Einsatz alle notwendigen Vorsichts- und Vorsorgemaßnahmen beachten, sodass die Viren nicht weiter verbreitet werden.
Möglichkeiten, Kontakt mit uns aufzunehmen
• Telefon Pfadfinderbüro: 035214068119
• Mailadresse: cpd@lwp.info
• Facebook: Pfadfinder Meißen
Unser Angebot haben wir mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und stehen im regelmäßigen Kontakt.
Bitte teilt dieses Angebot, und sagt es weiter, damit es die erreicht die, welche die Hilfe benötigen.
Gut Pfad
Die Pfadfinder Meißen

NEUES LAND Pfadfinder-Sommer-Abenteuer
19. Juli bis 2. August 2020
Abenteuerlager in Breitscheid (Hessen)
Trau Dich ins Unbekannte! Baue Dein Lager auf und erkunde NEUES LAND. Welche Gefahren lauern da? Welche Möglichkeiten bietet es?
Wirst Du die Scout-Challenge bestehen?
Du kannst das – im Abenteuercamp 2020 als Sommer-Scout!
Erfahrene Pfadfinder/-innen werden abenteuerlustige Mädchen und Jungen durch zwei erlebnisreiche Ferienwochen begleiten. Gemeinsam werden sie draußen in der Natur unterwegs sein.

Am Sonntag war einmal wieder ein Pfadfindergottesdienst im Johannesstift. Die Mädchensippe Haselmäuse hat gemeinsam mit Christof Voigt die vielschichtige Bibelstelle von Adam und Eva und der „Frucht des Baums der Erkenntnis“ in der Predigt thematisiert. Sehr hinterfragend näherten sie sich in einem Dialog vor der Gemeinde dem Thema und klärten Hintergründe der Erzählung.
Um den Ablauf inklusive Glockengeläut, den sogenannten Küsterdienst, kümmerte sich die Jungssippe Nebelwölfe. Auch bei der musikalischen Gestaltung und bei den Fürbitten wurde von den Pfadfinder kräftig mitgewirkt.
Ein sehr schöner Gottesdienst. Vielen Dank an allen, die sich beteiligt haben.