Aufgabenlauf der Meißner Pfadfinderschaft

Seit fast 20 Jahren sind die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms „Paul Richter“ in Meißen aktiv. Traditioneller Jahresauftakt ist der „Neulingslauf“. Das ist ein Aufgabenlauf in der Natur. Er findet am Sonnabend, 20. Januar 2024 statt. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr an der Rehbockschänke (Parkplatz Einfahrt zum Campingplatz „Rehbocktal“ an der B6), Der Lauf endet um 16.00 Uhr auf Schloß Batzdorf. Teilnehmen können Mädchen und Jungen von 7 bis 16 Jahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dann kleine Gruppen bilden. Es gilt dann, sich zusammen im Gelände zu orientieren und an mehreren Stationen altersgerechte Aufgaben zu lösen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, gemeinsam etwas zu erleben und die heimaltliche Umgebung kennenzulernen. Man sollte sich für die Teilnahme am Lauf warm anziehen, festes Schuhwerk tragen und etwas zum Essen und Trinken dabei haben. Am Ende wird es auf Schloß Batzdorf eine kleine Siegerehrung und die Übe der Wandertrophäe geben. Auch für warme Getränke und eine Stärkung wird dort gesorgt sein. Teilnehmen können Mädchen und Jungen von 7 bis 16 Jahren. Eine spontane Teilnahme ist möglich, aber eine vorherige Anmeldung hilft den jungen Organisatoren, bei der Vorbereitung.

Hier die Kontaktdaten für Informationen und Anmeldungen:

Persönlich oder schriftlich bei CPD Stamm „Paul Richter“, Bahnhofstraße 1, 01662 Meißen; Telephon 03521 – 72 806 323; FAX 03521 – 72 806 493; E-Mail cpd-meissen@lwp.info

Hier das Formular für die Anmeldung: Anmeldung zum Neulingslauf 2024

Das Friedenslicht von Bethlehem kommt! Pfadfinder tragen es am 17. Dezember in die Gottesdienste

Die Aktion „Friedenslicht“ gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 23 Jahren verteilen die Pfadfinder das Friedenslicht in Deutschland. Mit einer Lichtstafette kommt das Licht zu uns nach Deutschland in über 500 Orte. Dort geben wir Pfadfinder es an „alle Menschen guten Willens“ weiter. Angesichts der Gewalt im Heiligen Land muß uns der Friedensappell, den wir mit der Weihnacht verbinden, besonders berühren. Darauf verweist das diesjährige Motto „Auf der Suche nach Frieden“. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms „Paul Richter“ Meißen der Christlichen Pfadfinderschaft holen das Friedenslicht am 10. Dezember ab und werden es in den Gottesdiensten unserer Gemeinden am 17. Dezember in die Kirchen bringen. Wer es mit sich nach Hause nehmen möchte, sollte ein Grablicht oder eine windsichere Laterne in den Gottesdienst mitbringen.

Herbstlager der Meißner Pfadfinderschaft in Kittlitz

In der zweiten Herbstferienwoche brachen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms „Paul Richter“ Meißen in ihr Herbstlager auf. Das wurde auf der Pfarrwiese des Pfarrhofs in Kittlitz bei Löbau aufgeschlagen. Dort wohnt auch Marco, der als Pfadfinder vor Ort alles vorbereitet und mitgemacht hat. Auch ukrainische Kinder waren dabei und lernten das Pfadfinderleben bei uns kennen. Sie kamen sehr gut mit ihren deutschen Pfadfinderschwestern und –brüdern aus. Für die ukrainischen „Entdecker-Scouts“ waren das vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Gewalt in ihrer Heimat unbeschwerte Tage in einer sicheren Umgebung. Auf dem Programm standen Naturerkundungen, Pfadfindertechniken und gesellige Singe- und Theaterrunden am Lagerfeuer und der großen Jurte. Einen Tag widmeten die Pfadfinder einer sozialen Aufgabe. Die ganze Besatzung streifte in der Georgewitzer Skala am Löbauer Wasser entlang und sammelte allen Müll, den sie finden konnte. Jede Menge Plastikfolien, ein Faß, Einkaufswagengestell, Flaschen und vieles mehr fanden die Mädchen und Jungen. Vieles musste aus dem Fließgewässer gezogen werden, was ziemlich viel körperlichen Einsatz verlangte. Am Ende ergab das eine ganz schöne Ausbeute und alle waren erschüttert, was wir Menschen so alles in der Natur „entsorgen“. Das Thing unseres Gaus Askania trat am 14.10.23 in der Lagerjurte zusammen. Während Marco mit der Lagerbesatzung aktiv war, berieten die Thingteilnehmerinnen und –teilnehmer über die Stände-Regelung des Gaus und den Jahresplan. Außerdem wählte das Thing die Gauführung neu: Ole wurde zum Gauführer wiedergewählt, Stellvertreter wurden Liv und Fogl. Fogl meisterte die Leitung des Things als Thing-Vogt hervorragend und Heidi protokollierte die Beschlüsse. Den sonntäglichen Lagerabschluß bildete der Besuch eines sehr schönen und lebendigen Erntedank-Gottesdienstes in der Dorfkirche von Herwigsdorf, den Pfarrer Bublitz hielt.

Mitgliederversammlung der Meißner Pfadfinderinnen und Pfadfinder wählt neue Stammesführung

Alljährlich treffen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms „Paul Richter“ Meißen im September zu Ihrer Mitgliederversammlung, dem Thing. Weil auf dem Pfadfindergelände an der Weinberggasse das neue Pfadfinderheim im Bau ist, trafen sich junge und ältere Pfadfinder diesmal in einer großen Jurte, die im Internationalen Garten aufgeschlagen wurde. Der Stammesführer, Ronny Kunze, und die Sippenführerinnen und –führer (Jugendgruppenleiter) berichteten den Mitgliedern über die Aktivitäten des vergangenen Amtsjahres. Den Höhepunkt bildete dabei die große Schwedenfahrt im Sommer, von der die Meißner Pfadfindersippen reich an Erfahrungen und Erlebnissen zurückkehrten. Auch die Kindergruppe der Pfadfinderschaft, die „Meute“, hat sich prächtig entwickelt und im Sommer ein kleines Zeltlager durchgeführt. Iriyna Rachevska erzählte dem Thing vom ukrainischen Sommerferienlager am Garder See bei Güstrow. Mit Unterstützung der Pfadfinderschaft konnte das Kinderferienlager ganz im deutschen Pfadfinderstil umgesetzt werden und hat Helfer und teilnehmende Kinder schwer beeindruckt. Besonderer Dank gilt der Gemeinde Lohmen/Mecklenburg und ihrem Bürgermeister Bernd Dikau für die großartige Unterstützung. Nun fiebert der Meißner Pfadfinderstamm der Fertigstellung des neuen Pfadfinderheims an der Weinberggasse entgegen, dessen Richtfest vor den Sommerferien begangen werden konnte. Es werden u.a. ein großer Gruppenraum, eine Küche und Lagermöglichkeiten geschaffen. Die Versammlung dankte Ronny Kunze für seinen enormen Einsatz als Stammesführer. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Stammesversammlung war aber die Neuwahl der Stammesführung. Die Mädchen und Jungen wählten Hanna Lehmann zu ihrer neuen Stammesführerin. Der Rettungssanitäter Nicodemus Barthel wurde zum stellvertretenden Stammesführer gewählt. Die Aufgabe des Stammeswarts, der sich besonders um das stammeseigene Material kümmert, übernimmt Ronny Kunze. Der Jurist Ole-Per Wähling wurde erneut im Amt des Stammesältesten bestätigt und wird der Stammesführung beratend zur Seite stehen. Daniela Gleichner, wurde wieder zur Leiterin der Kindergruppe der Pfadfinderschaft – die Wölflingsmeute genannt wird – gewählt. Prädikant Christof Voigt segnete die neue Pfadfinderführung dann in einem Gottesdienst der Johannesgemeinde ein. Die Stammesführung hat nun die Aufgabe, die Aktivitäten der Wölflinge (Kindergruppe), der vier Jugendgruppen (Sippen), der Rover-Runde (ältere Jugendliche) und der Älterenschaft des Meißner Stamms mitzugestalten. Geplant ist der Aufbau neuer Mädchen- und Jungengruppen, für die Interessenten gesucht werden. Kinder von 6 bis 13 sind herzlich eingeladen, hereinzuschnuppern und sich einer altersgerechten Gruppe anzuschließen. Die neue Stammesführung hat bereits mit der Planung und Organisation der in den kommenden Monaten stattfindenden Aktivitäten begonnen.

Gaufeuer

Der Tag der Deutschen Einheit ist für uns Pfadis schon jedes Jahr fest reserviert. Denn über das Wochenende vom 3. Okt. findet traditionell das Bundesfeuer statt. Doch dieses Jahr ist es anders, wegen der unerwartet hohen Besucherzahlen wurde das Bundesfeuer abgesagt. Doch das wollten Anti, Liv und Nin nicht auf sich sitzen lassen. Es muss ein Ersatz her. Vielleicht auf Gauebene? Und ja mit entsprechendem Hygienekonzept und Abstimmung mit den Behörden kann es stattfinden.
Die Reaktion war überwältigend: fünfzig Pfadfinder aus allen Teilen unseres Gaues meldeten sich an, sodass auf einer kleinen Wiese außerhalb von Meißen ein richtiges Gaufeuer mit ordentlich großem Feuer stattfinden konnte.
Dadurch, dass es doch ein Feuer gab, wir uns treffen durften und sich alle nach dem Sommerlager wiedersehen konnten, war die Stimmung überwältigend. Was noch hinzukam, waren sehr besondere Aufnahmen für den Gau: als Jungpfadfinder wurden Angie, Charly und Penni aufgenommen; Roland wurde als Pfadfinder aufgenommen; Anti als Knappe bestätigt und Liv als Späher. Alle Stände bis auf den des Kreuzpfadfinders, etwas ganz seltenes. Aber nicht nur deshalb war das Gaufeuer etwas ganz Besonderes.

Sommerlager 2020

“Allzeit Breitscheid” ist bei uns heute das Motto. Zusammen reisen wir für zwei Wochen zurück auf das Sommerlager in Breitscheid (Hessen). “Wir”, das sind lucky hacki, livti und jotti, der KarmaGa, das gute Essen und baftis Sonntagskluft. Zusammen bilden wir die beste Lagerküchen-Mannschaft, die je ein Lager gesehen hat.
Lucky und jotti waren schon auf dem Lager, bevor die knapp 45 Lagerteilnehmer überhaupt losfuhren. Die Feuerstelle musste ja für unsere erste warme Mahlzeit schon ausgehoben sein. Als der große Reisebus am späten Nachmittag neben dem Lagerplatz stand waren die Gnocchi mit Tomatensoße also schon in Arbeit. Nachdem die ersten Kothen aufgebaut wurden gab es erst mal was für den Magen. Am nächsten Morgen stand die Lagermannschaft schon um 7 Uhr auf, um mit dem Leiterwagen die Lebensmittel aus dem Pfadihaus zu holen. Gemeinsam mit der Backschaft (Küchenhelfer) wurden die Mahlzeiten dann immer frisch zubereitet. Den ersten Tag verbrachten alle Pfadis mit dem fleißigen Aufbau des Lagers. Und nach einer großen Portion Kartoffelbrei mit Fischstäbchen stellten sich alle Sippen vor. Auch in diesem Jahr nahmen zwei Schnuppersippen an unserem Lager teil, die sich über den Tag einen Namen und Wimpel erarbeiteten und nun den anderen präsentierten.
Dienstags hieß das Tagwerk Baumeister Wettbewerb. Um dem Lager die special Features zu geben, mussten alle Sippen in Konkurrenz zu den Anderen ein Meisterwerk erschaffen, denn nur so konnten sie den Wettbewerb gewinnen. Um Morgens Kraft zu tanken, gab es für jeden eine dicke Schüssel Götterstampfe (Pampf, Pfadistampf). Unter Anderem entstanden über den Tag also ein nützlicher Abfalleimer zum Müll trennen, ein gefährliches Karussell und ein ulkiger KarmaGa, sowie ein großes Lagertor, das nur Teilnehmer durchließ. Denn das Lager war ja eine Infektionsgemeinschaft.
Am Mittwoch folgte nun ein Spieletag an dem wir euch ein leckeres Auberginencurry zauberten. Donnerstags wurden alle Pfadis zu fleißigen Helfern auf dem Gelände des Neustart e.V. welches unser Lagerplatz war. Es wurde fleißig geschliffen, geputzt und gestrichen.
Der Gildentag war hingegen ein eher gemütlicher Tag, an dem gemeinsame Spiele wie Werwolf gespielt, gefilzt oder Freundschaftsbänder geknüpft wurden. Die Spaghetti aglio waren die perfekte, würzige Einleitung für die darauf folgende Aufnahme der Schnuppis.
Sonntag Vormittag versammelten sich alle zum Gottesdienst vor der Versammlungsjurte. Mit der Hilfe von ein paar Lagerteilnehmern hielt bafti eine dufte Predigt, die bei vielen großen Eindruck hinterließ. Nachmittags unternahmen wir in zwei Gruppen unterteilt Ausflüge zu einem Eisenbahntunnel bzw. einem Höhlenlehrpfad, bevor alle zeitig in den Schlafsack schlüpften. Denn am nächsten Tag sollte es ja früh los gehen. Von Montag bis Donnerstag stand für alle Pfadisippen ein Hajk an. Schwer bepackt mit Proviant ließen die Sippen die Lagerleitung und die beiden Schnuppersippen zurück im Lager.
Bevor die Schnuppis am Dienstag auch zu ihrem ersten Hajk aufbrechen sollten, musste das Kochen über dem Feuer erst noch geübt und vor der Lagerküchenmannschaft unter Beweis gestellt werden, beide Gruppen bestanden mit Bravour.
Am Donnerstag Nachmittag versammelten sich alle am Heisterberger Weiher, um sich am heißesten aller Tage ein wenig abzukühlen und von den langen Fußmärschen zu erholen. Trotzdem kamen einige mit Hitzschlag und Sonnenbrand wieder im Lager an.
Den unbenannten Lagertag (eigentlich ist es der letzte aber das wollen wir nicht hören) verbrachten wir mit einem Stationslauf in gemischten Gruppen um den Zusammenhalt im Lager noch einmal zu prüfen. Trotz der Hitze konnten wir mit selbst gebasteltem Arbeitsschutz wie nassen Kopftüchern ein 3-Gänge-Menü für alle Pfadis kreieren und auch noch einen schmackhaften Tschai kochen, den es dann zur Feier des Tages nach den Knappenerhebungen und Jungpfadfinderaufnahmen gab. Der Tag konnte nun in einer gemütlichen Runde mit Liedern und Gesprächen abklingen. Am Sonntag Morgen musste alles in den Autos und Rucksäcken verstaut werden. Mittendrin fing es auch noch an zu regnen. Egal, Hauptsache alles ist abgebaut und eingepackt denn zu Hause kann ja getrocknet werden. Nach der traditionellen und unverzichtbaren Müllkette, stiegen alle in den Reisebus um mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen im Gepäck wieder nach Hause zu fahren.
Und damit ein ganz herzliches Gut Pfad von eurer Lagerküchenmannschaft.
P.S. Ach ja und für alle die mit dabei waren: Diese Schlagwörter lösen bei euch ja vielleicht mal wieder ein paar schöne Erinnerungen und Emotionen aus:
– Stay hydrated
– Das Reiskorn
– Lost
– Brainfart
– Der Wurm
– JOHNNYY!!
– Rauuul
– Was gibts heute zu essen? – Gleich nichts mehr, wenn du nochmal fragst!

Müllsammelaktion

Wie schon im vergangenen Jahr starteten unsere Sippen während der Sippenstunden am Freitag eine Müllsammelaktion in Meißen. Gemeinsam bereinigten wir die brachliegenden Flächen zwischen Busbahnhofsparkplatz und den Supermärkten. 22 Pfadfinder von fünf verschiedenen Sippen sammelten sippenweise 16 volle Müllsäcke.
So stand unsere erste Aktion als Stamm nach dem ersten Lockdown ganz unter der pfadfinderischen Tugend „Der Pfadfinder schützt die Natur!“ oder wie BP gesagt hat: „Versucht, diese Welt ein wenig besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt.“ Ein schöner Nebeneffekt von Müllsammeln, neben der Verbesserung der Lebensqualität von Tier und Mensch, dem Umweltschutz, der Öffentlichkeitswirksamkeit und und und, ist, dass man sein eigenes Verhalten einmal hinterfragt. „Was die Leute alles so wegschmeißen“ „können die, dass nicht wenigstens in den Mülleimer dort drüben werfen“ „Raucher sind solche Schweine, überall Kippenstummel“. Auch deshalb wollen wir diese Tradition nächstes Jahr fortsetzen.

Kanutour der Seepfadfinder auf der Elbe

Am Samstag, dem 29.Mai hat meine Sippe, die „Steinadler“ im Stamm „Paul Richter“ Meißen, einen schönen Anfängerkurs im Bereich Kanufahren gemacht. Begonnen hat er am Vormittag im Segelverein Meißen, der nur wenige Meter von der Elbe entfernt liegt. Dort mussten wir erst einmal die Boote schrubben. Mit dem Pfadi-Bus sind wir an der Elbe entlanggefahren, in Richtung Coswig und Radebeul. Wir mussten zweimal fahren, da wir nicht alle in einen Bus gepasst haben. Gepaddelt sind wir dann mit Vierer-Kanadiern, allerdings nur zu zweit pro Boot. Es gab auch Ausnahmen mit Dreier-Teams. Zuerst fuhren wir ein wenig die Elbe hinunter, wieder Richtung Meißen. Dabei gab es schon die ersten Hindernisse, wie zum Beispiel eine Fähre. Nach nicht allzu langer Zeit fuhren wir in einen toten Arm der Elbe. Dort konnten wir üben, ohne die ganze Zeit gegen die nervige Strömung ankämpfen zu müssen. Ich war mit Emil in einem Boot und wir waren eigentlich ein ziemlich gutes Team, nur fiel uns auf, dass wir verkehrt herum im Boot saßen. Wir haben einige Manöver-Übungen und anschließend eine Pause gemacht. Anschließend sind wir wieder zum Bootsverein gepaddelt. Einige sind immer mal vom Weg abgekommen und wurden dann einfach an andere Boote angehangen. Ein Boot hing ein sehr weites Stück hinterher, aber im Endeffekt kamen alle heil an, obwohl Emil und ich uns ein wenig schwergetan hatten, als die Strömung unser Boot quer gedreht hatte. Es war auch sehr windig, fast stürmisch. Da wir ein wenig Sorge hatten, wir würden irgendwie mit einem Dampfer kollidieren oder so, haben wir „Petterson und Findus“-Lieder gesungen. Angekommen, waren wir alle erschöpft, da man gegen Strömung und Sturm ankämpfen musste. Wir haben uns noch ein wenig dabei gerauft, als wir die Boote gesäubert hatten, mit dem Ergebnis klatschnass zu werden. Im Anschluss haben wir noch schön gegrillt. Es war ein cooler Ausflug und ich bin froh, dass er trotz Corona stattfinden konnte.

Paul

Endlich wieder Sippenstunden

Bei uns können endlich wieder Sippenstunden stattfinden, natürlich unter Infektionsschutzmaßnahmen. Neben Händedesinfektion, Maximalgruppengröße und Mundmasken finden die Sippenstunden unter freiem Himmel statt. Für uns Pfadfinder eigentlich selbstverständlich.
Auch die kommenden Wochen wollen wir uns weiter treffen.
Wir alle freuen uns sehr, uns nicht mehr nur virtuell zu sehen!

Hier mal unser Hygiene- und Betreuungskonzept:
Hygiene- und Betreuungskonzept Pfadfinder Meißen

Corona Hilfseinsatz

Anfang März checkte ich meine E-Mails und sah eine neue E-Mail von den Pfadfindern. Es wurde gefragt, wer Lust hätte bei einem Hilfseinsatz mitzumachen, bei dem wir für Leute der Risikogruppe in Zeiten von Covid-19 Einkäufe erledigen wollen. Nach einer Absprache mit meinen Eltern habe ich mich bei meinem Stammesführer gemeldet und mich bereit erklärt mitzumachen.
Am 30. März hatte ich meinen ersten Hilfseinsatz. Zuerst wurde ich von meinem Stammesführer eingewiesen, welche Dinge wir beachten müssen. Die Händedesinfektion war nun mein treuer Begleiter bei solchen Treffen.
Danach sind wir zu einer älteren Dame gefahren. Dort angekommen, stand sie schon draußen und hat auf uns gewartet. Sie hat mir ein Einkaufsnetz, eine Einkaufsliste und Geld gegeben. Im Kaufland habe ich alles besorgt. Dies erwies sich teilweise als eine ziemlich schwierige Aufgabe. „Welchen Frischkäse meint sie genau?“ oder „Was soll ich tun? Die Kiwis sind alle noch hart! Und wo steht denn dieses oder jenes?“ Aber im Großen und Ganzen hat es immer gut funktioniert.
Nach dem Einkauf und wieder bei der Dame angekommen habe ich ihr das Restgeld, den Kassenbon und natürlich die Einkäufe übergeben, mit Sicherheitsabstand versteht sich.
Die zwei Damen, für die ich mehrmals einkaufen war, haben sich immer sehr gefreut, wenn ich da war. Sie hatten aufgrund der Situation keine sozialen Kontakte und waren auch dankbar, wenn man sich ein bisschen mit ihnen unterhalten hat.
Für mich war dies eine schöne Erfahrung. Nicht nur den älteren Damen konnte ich damit eine Hilfe sein. Auch mich hat diese besondere Zeit geprägt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich helfen konnte.

Lea, Sippe Eichhörnchen, PRM