Die Mädchen und Jungen des Stamms „Paul Richter“ Meißen der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands – CPD – gehören zu rund 40 Millionen jungen Menschen weltweit, die in der Pfadfinderbewegung aktiv sind. Schon Grundschülerinnen und Grundschüler können als Wölflinge mitmachen. Mit 11 Jahren beginnt dann das Leben in den Pfadfindersippen. Was die Kinder und Jugendliche erleben und worum es bei der Pfadfinderei geht, das verdeutlichen die Aktivitäten des Jahres 2012 ganz gut.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder erkennt man sofort an ihrer „Kluft“. Das graue Hemd und das Halstuch sind unverwechselbar, schaffen Zusammengehörigkeit ohne soziale Unterschiede. Eine Rangordnung gibt es nicht. In den Kleingruppen – Sippen genannt – sind höchstens 8 etwa Gleichaltrige zusammen. Das ganze Jahr hindurch treffen sich die aktiven Gruppen zu ihren wöchentlichen Sippenstunden im Pfadfindergelände an der Weinberggasse in Meißen. Die Sippen werden von Jugendlichen geleitet, die gemeinsam mit ihrer Sippe selbst über ihre Aktivitäten entscheiden. Die Sippe hat ihr eigenes Schwarz-Zelt, in dem sie auf Fahrt lebt. Man kann sich vorstellen, daß sich die Pfadis im engen Miteinander zusammenraufen müssen. Und darum geht es ja: Freunde finden und seine sozialen Fertigkeiten entwickeln!

Wer Lust und Mut hat, kann in Meißen auch „Seepfadfinder“ werden. Das heißt, daß ein großer Teil der Aktivitäten auf dem Wasser stattfindet. Es wird gesegelt und Kanu gefahren. Möglich ist das, weil der Meißener Segelverein eng mit den Pfadfindern zusammenarbeitet.

Pfingstlager

Zum diesjährigen Pfingstlager ging es für uns Meißner Pfadfinder nach Oberfranken zum Stamm Weißensteinbande. Nach der Ankunft am Freitag Abend waren wir noch mit dem Lageraufbau beschäftigt. Nach der ersten erholsamen Nacht konnte am nächsten Morgen auch die Lagerküche aufgebaut werden. Später bauten wir im Wald Hütten und lernten auch, wie man Wasserfilter herstellt. In der Anwendung des Wasserfilters haperte es allerdings noch etwas, den es kamen nur sehr vereinzelt Wassertropfen aus unserem gebauten Filter, so wären wir Pfadfinder wahrscheinlich doch irgendwann verdurstet, hätten wir nicht noch andere Wasserquellen gehabt:)

Am Sonntag Morgen ging es los zum Geländespiel, bei welchem die Gruppen verschiedene Aufgaben lösen mussten, um an den nächsten Punkt zu gelangen oder das Essen für den Abend zu finden. Das Spiel endete am nächsten Morgen mit einem Lagerüberfall. Am restlichen Tag fanden noch Schweigeproben und Aufnahmegespräche für die Jungpfadfinder-Aufnahmen und Knappenerhebungen statt, natürlich genossen wir das schöne Wetter, welches uns schon das ganze Pfingstlager begleitet hatte und spielten British Bulldog.

Leider war dann der letzte Abend und die Heimfahrt nicht für alle Lagerteilnehmer so angenehm, da wir mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen hatten, aber mittlerweile konnten sich zum Glück alle wieder erholen.

 

 

Kunstfest

Vom 8.-10. Mai fand wieder das Meißner Kunstfest rund um die Johanneskirche statt, an welchem sich mit einem Stand auch die Meißner Pfadfinder beteiligten. Übers Wochenende konnten die Besucher hoch hinaus- nämlich beim Turm bauen oder sich auch das Ganze vom Boden aus beim Bastelstand

anschauen, bei welchem dieses Jahr Brettspiele und andere Spiele im Kleinformat zum Mitnehmen gebastelt werden konnten. Auch für Essen und Trinken war am Kuchenstand gesorgt.

Das Kunstfest ist immer wieder eine sehr schöne Aktion, bei welcher unser Stamm seine Pfadfinderarbeit nach außen tragen kann und somit auch interessierte neue Mitglieder zu uns stoßen. Außerdem können die Sippen das Wochenende nutzen, um ihre Sippenkassen für die nächsten Fahrten, Lager oder Anschaffungen aufzufüllen.

Kuchenverkauf an unserem Stand

Stammeswochenende

Dieses Stammeswochenende war wieder viel los auf unserem Pfadfindergelände. Nach der Sippenstunde am Freitag haben wir gemeinsam gegessen. Den Abend haben wir mit einer schönen Singerunde am Feuer ausklingen lassen.

Am Samstag haben wir unser Gelände wieder für den Sommer fit gemacht und dank vieler fleißiger Pfadfinderhände waren wir auch sehr erfolgreich. Und auch das Wetter hat super mitgespielt. Nachdem der Rasen gemähnt und gesäht war und auch der Pavillon wieder in neuem Glanz erstrahlte, gab es erstmal eine Stärkung zum Mittag. Am Nachmittag haben wir dann noch fleißig weitergearbeitet.

 

 

Osterwache 2018

Auch dieses Jahre haben die Pfadfinder wieder die Osternacht im Dom verbracht. Traditionell halten wir im Kreuzgang des Domes eine Nachtwache um dann in der Früh an den Gottesdiensten teil zu nehmen. Diesmal konnten wir dazu noch zwei Knappenerhebungen feiern, die durch das Ambiente des Kreuzganges ganz besonders waren. Zum Abschluss gab es ein reichliches Frühstück im Johannesstift.

Dom zu Meißen

Station in der meißner Innenstadt am Heinrichsbrunnen 

Stadion an der „Aussicht“ mit Blick auf die Albrechtsburg 

Knappenerhebung im Kreuzgang des Domes 

 

 

Knappenläufe zu Ostern

Um Ostern finden in unserem Stamm traditionell Knappenläufe statt. So haben wir am Karfreitag vier Pfadfinder in der Königsbrücker Heide und im Tharandter Wald ausgesetzt. Knappe ist ein Pfadfinderstand, den man mit ungefähr 14 Jahren bestreitet. Um Knappe zu werden, muss eine Aufgabe

erledigt und ein Lauf absolviert werden. Der Knappenlauf wird zu zweit durchgeführt, die zu laufende Strecke beträgt ca. 40 km, eine Übernachtung ist eingeplant und die Läufer werden mit verbundenen Augen im Wald ausgesetzt. Die Pfadfinder müssen nun den Weg zurück nach Meißen finden, um heute Abend gemeinsam mit uns die Osterwache im Dom zu zelebrieren.

Osterhajk Haselmäuse

In den Tagen vor Ostern haben sich die Haselmäuse auf zum Hajk gemacht. Dabei führte es uns diesmal in die Umgebung Meißens. Los ging es am Mittwoch Nachmittag zu viert. Im Laufe des Osterhajks wuchs unsere Sippe dann immer mehr an. Die erste Nacht war sehr regnerisch und windig, weshalb die Nacht auch etwas schlafloser war, da wir befürchteten, unsere Kothe könnte dem Wind nicht standhalten. Am Morgen stand zum Glück noch alles an Ort und Stelle und wir starteten den Tag erstmal mit einem Frühstück im Schlafsack. Über den Tag verbesserte sich das Wetter dann zum Glück noch und die Sonne kam sogar raus. Die heutige Strecke führte uns über den Götterfelsen, wo wir Mittagspause machten und dann weiter durch den Stadtwald. Die letze Nacht unseres Hajks verbrachten wir in einem Schrebergarten im Triebischtal, von wo aus wir eine sehr schöne Sicht auf die Stadt hatten. Am Freitag kamen wir gegen Mittag alle wohlbehalten und nun insgesamt zu sechst wieder in Meißen in unserem Stammesheim an.

 

 

Familienwanderung der Wölflinge

Die Familienwanderung der Wölflinge führte uns am 24.03. nach Grillenburg.
Während die Erwachsenen sich auf den Holzweg begaben und vieles über die Bäume erfuhren, erkundeten die Wölflinge das Wildgehege. Herr Georgi, von der TU Dresden zeigte Spuren von Tieren und ihre Unterschiede, erklärte Fressgewohnheiten und Verhaltensweisen und natürlich konnten die Wölflinge auch Rot- und Rehwild beobachten.

Vielen Dank!

Grüße und Gut Pfad,
Torst
en

 

 

Winterlager Fichtelgebirge

In den Ferien fand das einwöchige Winterlager diesmal im Fichtelgebirge statt. Gastgeber war der Stamm Weißensteinbande aus Stammbach. Zu Beginn des Lagers fand das Gauwochende des Gaus Askania mit Gauthing statt. Das Wetter hat uns in dieser Woche mit viel Sonnenschein und Schnee nicht im Stich gelassen. Auch die Stadt Gefrees war sehr begeistert von der Aktion und so erschien sogar ein Artikel über unser Winterlager in den regionalen Zeitungen. Natürlich kam auch die Hygiene auf dem Lager nicht zu kurz, da wir die Duschen des Fußballclubs im Ort nutzen durften, welche auch gern als Aufwärmmöglichkeit genutzt wurden. Mit Schnitzeljagd und anderen Touren erkundeten wir die Gegend rund um unser Lager. Ein Highlight zum Abschluss des Lagers war das 3-Gänge-Menü, welches am Abend alle zufrieden einschlafen ließ.

 

 

 

Neulingslauf

Diesen Samstag fand wieder unser alljähriger Neulingslauf statt. Dieses Mal lernten die Sippen ihre Heimat mal von einer anderen Seite kennen. Mit Bussen gings es in verschiedene Richtungen. Über den Tag sollten verschiedene Aufgaben erledigt werden, wie Tierspuren zu finden oder eine Lokomotive vor dem schönsten Hintergrund aufzubauen. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Meißen.